vdl ist ein Video- und Audio-Downloader zum Selbsthosten. Er ist als persönliche Alternative zu Online-Downloadseiten gedacht: Link einfügen, Qualität oder MP3 wählen, und die Datei landet auf dem eigenen Server. Das Projekt ist noch nicht veröffentlicht, das Repository ist privat. Diese Seite beschreibt deshalb nur, was die Projektbeschreibung nennt, und es gibt weder einen Download noch einen Link zum Quelltext. Der öffentliche MCP-Server vdl-mcp ist der bereits veröffentlichte Teil dieser Familie.
Aufbau
vdl läuft als einzelner Docker-Container (amd64 und arm64) auf einem Heimserver, NAS, Raspberry Pi oder einem beliebigen Linux-Rechner. Technisch ist es eine asynchrone Python-Anwendung mit FastAPI, Fortschrittsanzeige über Server-Sent Events, yt-dlp als Bibliothek und ffmpeg, mit einer Oberfläche in reinem JavaScript ohne Framework, die sich als Progressive Web App installieren lässt. Sitzungen, Benutzer, Verlauf und Token werden verschlüsselt gespeichert, die Oberfläche ist hinter eine Anmeldung gestellt und auf Deutsch und Englisch verfügbar, hell oder dunkel.
Herunterladen
- Für Instagram, TikTok, YouTube, Facebook und Snapchat gibt es eigene Extraktoren, für alles andere fällt vdl auf yt-dlp zurück, das rund 1800 Seiten unterstützt. Auch ein direkter Link auf eine Mediendatei funktioniert.
- Qualitätsauswahl pro Video oder MP3, Ausschnitte (visuell mit zwei Reglern oder als Text wie
0:30-1:00), Stapelmodus für mehrere Links, Untertitel (.srt), SponsorBlock, Geschwindigkeitsbegrenzung und Dateinamenpräfix. - Abonnements für Kanäle und Playlists, deren neue Videos automatisch geladen werden.
Dateiverwaltung und Medienwerkzeuge
Die Dateiverwaltung bietet Suche, Filter nach Dienst und Label, Sortierung nach Datum, Größe oder Länge, Labels mit Farbe, Mehrfachauswahl, Vorschau im Browser, Umbenennen, Freigabelinks pro Datei und Casting auf Chromecast und AirPlay. Dazu kommen Umwandlungsvorlagen (klein für WhatsApp, MP4 für das iPhone, GIF) und eine lokale Transkription mit Whisper, die Untertitel und Text liefert; das Modell wird beim ersten Einsatz geladen.
Anbindungen
Benachrichtigungen gehen an ntfy, Telegram, Discord, Signal, Threema oder einen Webhook; ein Telegram-Bot nimmt Links entgegen und liefert fertige Dateien in den Chat. Fertige Dateien können in eine Jellyfin- oder Plex-Bibliothek kopiert, per WebDAV zu Nextcloud, ownCloud oder Synology hochgeladen oder als Podcast-RSS-Feed bereitgestellt werden. Für Home Assistant veröffentlicht vdl seine Entitäten selbst per MQTT-Discovery, ohne eigene Integration: Downloadstatus, Speicher, yt-dlp-Version und der Zustand der Cookies pro Dienst, womit sich eine Automation bauen lässt, die meldet, wenn ein Login abgelaufen ist. Steuerknöpfe (yt-dlp aktualisieren, Abos prüfen, Sitzungen auffrischen) sind optional und standardmäßig aus. Über einen eigenen Reiter lässt sich einstellen, was ein KI-Assistent über vdl-mcp darf.
Sicherheit und Datenschutz
Konto-Cookies werden direkt eingegeben oder aus dem Browser importiert, das Passwort verlässt den Rechner also nie und eine Zwei-Faktor-Anmeldung bleibt unberührt. Ein konfigurierbarer Login-Schutz sperrt Brute-Force-Versuche, und für das fail2ban des Hosts gibt es ein auswertbares Protokoll. Freigabelinks sind Token für genau eine Datei. Pro Download oder global lässt sich ein HTTP- oder SOCKS-Proxy einstellen, und für den Betrieb über ein VPN ist ein gluetun-Sidecar dokumentiert.
Hinweis zur Nutzung
vdl ist für Inhalte gedacht, die einem gehören oder für die man die Rechte oder ausdrückliche Erlaubnis zum Herunterladen hat. Das Urheberrecht und die Nutzungsbedingungen der jeweiligen Plattformen sind einzuhalten; verantwortlich ist, wer es einsetzt. Mit den genannten Plattformen steht das Projekt in keiner Verbindung.