Das Add-on betreibt AmberChest auf Home Assistant OS. Es ist ein Zeiger auf das veröffentlichte AmberChest-Image: Eine neue Version ist eine Versionsnummer und sonst nichts. Das Projekt ist inoffiziell und steht, wie AmberChest selbst, unter der AGPL-3.0.
Was es bringt
- Die Oberfläche erscheint per Ingress in der Seitenleiste, im Browser und in der Home-Assistant-App auf dem Handy.
- Kein zweiter Login: Home Assistant authentifiziert den Benutzer, bevor die Anfrage ankommt. Das Add-on antwortet nur dem Supervisor.
- Konfiguration und Archiv liegen dort, wo der Supervisor sie aufhebt, überleben Updates und gehören zu einem Home-Assistant-Backup.
- Ein Cron-Ausdruck in den Optionen genügt für die nächtliche Sicherung.
Installation und Optionen
Unter „Einstellungen → Add-ons → Add-on-Store → ⋮ → Repositories“ die Adresse https://github.com/sphings79/amberchest-ha-app hinzufügen, AmberChest installieren, unter „Konfiguration“ ein Master-Passwort setzen und starten. Die Optionen:
master_password: irgendwas-langes
ui_password: ""
cron: "0 3 * * *"
cron_export_attachments: false
archive_path: /share/mail-archive
log_level: infoDas Master-Passwort verschlüsselt alle gespeicherten Postfach-Passwörter und sollte aufbewahrt werden: Ohne dieses Passwort lässt sich die Konfiguration nicht mehr öffnen. archive_path muss unter /share, /media oder /backup liegen. Die verschlüsselte Konfiguration und die Index-Datenbank liegen in /data/config, die Mails standardmäßig in /share/mail-archive; beides überlebt Updates.
Von außen erreichbar machen
Ingress ist keine Adresse, mit der andere Programme sprechen können. Für einen Browser auf einem anderen Rechner, die Desktop-App oder die Home-Assistant-Integration braucht es zwei Einstellungen: ein ui_password unter „Optionen“ und den Port 8484 unter „Netzwerk“. Den Port ohne Passwort freizugeben ändert nichts, das Add-on weist weiter alles ab, was nicht der Supervisor ist, und schreibt es ins Protokoll. Eine bebilderte Anleitung liegt im Repository unter docs/remote-access.de.md.
Updates
Ein Workflow im Repository prüft stündlich, ob AmberChest ein neueres Release hat, stellt sicher, dass das passende Image veröffentlicht ist, und trägt die Version ein. Home Assistant bietet das Update danach wie gewohnt an. Das Repository holt, statt dass AmberChest pusht, weil ein Workflow-Token nur für sein eigenes Repository gilt. GitHub schaltet geplante Workflows nach 60 Tagen ohne Commit ab; dann einmal „Follow AmberChest“ von Hand starten.
Voraussetzungen
Home Assistant OS oder Supervised, bei Container und Core gibt es keine Add-ons. Dort läuft das Docker-Image direkt. Unterstützt werden aarch64 und amd64, eine 32-Bit-Fassung gibt es nicht. Das Archiv liegt in /share und ist damit Teil der Home-Assistant-Backups; werden diese zu groß, kann man archive_path auf eine Netzwerkfreigabe unter /media legen und dort ausschließen.