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Marstek BLE Bridge 1.3.10 bis 1.3.15: Firmware aus dem Archiv wählen

Sechs Releases der Marstek BLE Bridge bündeln sich zu einem Thema: Bedienung. Die auffälligste Neuerung ist 1.3.14, die Firmware-Auswahl aus dem Archiv. Alle sechs betreffen nur die Weboberfläche; die Bridge-Firmware ist gegenüber 1.3.9 unverändert.

Firmware direkt aus dem Archiv

Auf der Karte für das Firmware-Update gibt es einen neuen Knopf „Aus Archiv wählen“. Er listet die Images für das verbundene Modell (Control, BMS, Micro) direkt aus dem Firmware-Archiv, neueste zuerst und mit Release Notes. Das gewählte Image wird geladen, seine SHA-256-Summe geprüft und anschließend denselben Prüfungen unterzogen wie eine selbst ausgewählte Datei. Das gilt für Venus A, D und E 3.0.

Mit 1.3.15 sind die Images in einklappbaren Gruppen nach Komponente sortiert, die auf dem Gerät installierte Version ist markiert, und der Dialog nutzt das Kartendesign der restlichen Seite. Testversionen erscheinen als „149.2 (Beta)“ statt „1492“, im Archiv-Dialog wie in den Geräteinformationen.

Bedienung

  • Update bestätigen: Der Start eines Firmware-Updates fragt immer einmal kurz „wirklich starten?“. Nach einem fertigen Update wird die geladene Datei geleert, sodass der Startknopf nicht zweimal gedrückt werden kann; das Log folgt der neuesten Zeile. Die technischen Hinweise zur Micro/Inverter-Komponente entfielen.
  • Leistung: Die Leistungsgrenzen sind jetzt eine Karte „Leistung“ mit Reglern von 0 bis zum Modellmaximum in 50-W-Schritten, für Laden und Entladen. Die Geräte-Leistungsklasse behält ihre Knöpfe.
  • Verbindungsanzeige: Der Bluetooth-Wert in der Kopfzeile ist zugleich der Verbindungsindikator: dBm bei bestehender Verbindung, „verbinde …“ in Orange beim Aufbau, „verloren“ in Rot nach einem Abriss. Bluetooth und WLAN zeigen nur noch den dBm-Wert; das Tooltip nennt die Verbindung. Auf dem Handy rollt der Gerätekopf weg, nur die Abschnittsleiste mit Menüknopf bleibt angeheftet und trägt beide Signalwerte – ein Verbindungsabriss fällt so auch nach dem Scrollen auf.
  • Texte: „SoC“ statt „State of Charge“, verständlichere Beschreibungen für Notstrom, Überschusseinspeisung, LED und Bluetooth. BLE-Befehlsnummern stehen nicht mehr in den Hinweisen, der Hinweis zu rechtlichen Vorgaben ist ein Satz.
  • Geräteinfo: Die Versionen benennen alle Komponenten (EMS, BMS, VNS, MPPT).
  • Bridge-Firmware: Firmware- und Oberflächenversion erscheinen als Chips, selbst gebaute Uploads liegen hinter einem einklappbaren „Manuelles Update“. Die Warnung bei verbundenem Update und die Erklärung zum Bridge-Passwort sind entfallen.
  • Factory-Reset: Die Knöpfe stehen oben in der Karte, und der zweite sagt, dass er alle Daten löscht.

Woher der Speicher seine Uhrzeit hat

Die Karten für Zeitpläne und Gerätezeit erklären jetzt, woher die Batterie ihre Uhrzeit bezieht: aus der Cloud oder vom Marstek Offline Endpoint, und verlinken dorthin. Im Footer und im Handymenü stehen Links zur Modbus Suite und zum Offline Endpoint, am Handy hinter einem einklappbaren Eintrag „Weitere Projekte“. Dort steht auch ein Dank an Hypfer, auf dessen Arbeit die Oberfläche aufsetzt.

Update

Die Oberfläche bietet das Release an und installiert es selbst. Von Hand lädt man erst marstek-ble-bridge.bin hoch, meldet sich neu an und spielt dann web.bin ein.

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