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Marstek Firmware Downloader 2.0: Firmware sichern, bevor sie weg ist

Marstek-Firmware lässt sich nur bis zu dem Moment herunterladen, in dem man das Update auf dem Gerät auslöst. Danach liefert Marstek den Link nicht mehr aus. Der Marstek Firmware Downloader holt die angebotene Firmware deshalb vor der Installation ab. Mit 2.0.0 ist er von Grund auf neu geschrieben. Das Werkzeug lässt sich im Browser öffnen.

Herkunft

Das Repository ist ein Fork von rweijnen/marstek-fw-checker von Remko Weijnen, der das Original gebaut hat. Das ursprüngliche Projekt war eine einzelne Webseite in Vanilla-JS, die in der Historie bis zu einem ersten Commit im August 2025 zurückreicht. Diese Fassung bleibt als Tag v1-vanilla und Branch legacy-vanilla erhalten.

Was neu ist

Die Oberfläche setzt jetzt auf React 19, TypeScript, Vite und MUI 7, ist auf Desktop und Handy nutzbar und hat einen Hell-/Dunkelmodus, der sich die Wahl merkt.

Geräteübersicht des Firmware Downloaders mit Update-Hinweis je Gerät

In der Übersicht zeigt jedes Gerät nach einer Prüfung im Hintergrund entweder „Aktuell“ oder „Update: Control 150 …“, mit der neuen Version so, wie die App sie anzeigt. Je Modul – Control (EMS), BMS, MPPT, Inverter (Micro) und CT – gibt es Version, Release Notes und Download. Neu ist das WLAN-Kommunikationsmodul FC41D: Dessen .rbl-Firmware kann man herunterladen und ans Archiv spenden. Chinesische Release Notes übersetzt ein Knopf auf Abruf ins Englische.

Firmware-Details: Download, Spende, FC41D-Modul und Übersetzung der Release Notes

Download und Spende zusammen

Der Download spendet die Datei in einem Zug an das Firmware-Archiv; ein eigener Knopf „Nur spenden“ gibt es zusätzlich. Eine Spende öffnet dort ein Issue, und eine GitHub Action prüft die Firmware und legt sie je Gerät, Modul und Version ab. Bevor etwas den Browser verlässt, werden Gerätekennungen und – neu in 2.0 – auch der Gerätename anonymisiert, weil Nutzer dort manchmal Klarnamen eintragen.

Für Fortgeschrittene

Rohe API-Antworten, ein editierbarer API-Tester und schreibgeschützte erweiterte Geräteeinstellungen sind enthalten. Der Knopf „Submit RAW data“ schickt einen Diagnose-Dump in ein privates Repository, nicht in ein öffentliches, um gerätespezifische Fehler zu untersuchen.

Betrieb

Hinter dem Tool steckt ein Node/Express-Server, der die gebaute Single-Page-App ausliefert und die Marstek-Cloud-API durchreicht, weil der Browser sie wegen CORS nicht direkt erreicht. Auch für die Spenden und Diagnosedaten spricht er mit GitHub und braucht dafür einen Token, der nur auf dem Server liegt. Login, Update-Prüfung und Download funktionieren ohne Token. Die Zugangsdaten der Marstek-App werden nur für die laufende Abfrage genutzt und nicht gespeichert. Die Anleitung für den Betrieb liegt im Repository (DEPLOY.md).

Unterstützte Geräte

Getestet wird vor allem mit der Venus D (VNSD-0). Die übrigen laufen mit denselben API-Aufrufen und sind nach bestem Wissen unterstützt: Venus A (VNSA-0), Venus E 3.0 (VNSE3-0), Venus E V1/V2 (HMG-50), Venus C (HMG-25), B2500-D (HMJ-2), die Zähler HME-3 und HME-4 sowie das FC41D-Modul. Das Tool lädt Firmware nur herunter. Einspielen kann man sie mit Marstek BLE Control per Bluetooth oder mit der Marstek-App, wobei Letztere den Download-Link sofort unbrauchbar macht. Es ist ein inoffizielles Community-Werkzeug.

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